Charlotte Büchner

  • Jahrgang 1967
  • wohnhaft in der Nordeifel
  • Ärztin in eigener Praxis
  • Erfahrung mit eigenem selbst gestalteten Naturgarten seit 2005
  • Mitglied im Naturgarten e.V. seit 2009, aktiv in der Regiogruppe Nordeifel mit Standbetreuungen bei Saatgutfestivals, Naturtagen etc
  • zurzeit laufende Schulung beim Projekt des Wila Bonn zur Naturgarten-Testerin
  • Wildnispädagogik – Ausbildung: 1. Ausbildungsjahr April 2021 – 22,
  • 2. Ausbildungsjahr ab Oktober 2022
Charlotte

Woher kommt der Wunsch, in und mit der Natur zu wirken?

Bereits von frühester Kindheit an hatte ich Kontakt zur Natur und den nichtmenschlichen Lebewesen durch unzählige Streifzüge in der damals noch naturnahen Umgebung unseres Hamburger Vorortes. Meine Eltern gaben mir die Liebe zu allem Lebendigen mit auf den Weg; wir hatten verschiedenste Haustiere, die Familienmitglieder waren; wir beobachteten alle Wildtiere mit großer Freude, Neugier und Achtung, von Ameisen über Raupen, Käfer und Schmetterlinge bis zu Amphibien, Vögeln und Kleinsäugern, also alle jene, die in Garten, Feld, Wald und Wiesen meiner Kindheit zu finden waren. Später kamen auf Reisen viele andere Lebensräume mit ihren Tieren und Pflanzen dazu. Im Laufe des Lebens wurden Albert Schweitzer und Alexander von Humboldt meine Vorbilder und Inspirationsquellen. Nicht zuletzt empfinde ich auch einen gewissen religiös oder spirituell begründeten „Auftrag“ , für die Bewahrung der Schöpfung Sorge zu tragen.


So sehe ich denn heute alles Leben um uns herum mit Ehrfurcht und empfinde es als meine Lebensaufgabe, dieses Leben zu unterstützen und zu schützen. Das tue ich sowohl hauptberuflich als Ärztin als auch in meiner Freizeit als leidenschaftliche Naturgärtnerin. Seit 2009 bin ich Mitglied im Naturgarten e.V. und lerne immer mehr, welche unzählbare vielseitige und wunderbare Möglichkeiten es gibt, uns die Natur und die Wildnis in den Hinter- oder Vorgarten zu holen. Wir brauchen uns gegenseitig zum Existieren: der Garten und ich!

Zunehmend versuche ich, auch nach außen diese Möglichkeit bekannter zu machen: ein Stück Natur und damit Leben in unsere unmittelbare Nähe zu holen und wieder zu lernen, wie wir in Verbindung mit den anderen Lebewesen kommen, seien es nun tierische oder pflanzliche. Ich halte das für das Allerwichtigste, was wir momentan für unser Überleben als Menschen tun können: uns mit unserer Mit- und Umwelt zu verbinden und diese zu beschützen, zu unterstützen, zu bereichern.

Und so kam ich zu WilNa 🙂